Vom Rampenlicht in die Kleinstadt: Dieser einst gefeierte Sänger eröffnet ein Café
Früher ausverkaufte Hallen, heute Latte Art: Ein einst gefeierter Schweizer Sänger soll in einer Kleinstadt ein Café eröffnen. Die Nachbarn staunen – und wir haben nachgefragt, was wirklich dran ist.

Es ist die Art von Geschichte, die man eigentlich nur aus Filmen kennt: Ein einst gefeierter Sänger, der vor Jahren Hallen füllte, taucht plötzlich in einer beschaulichen Schweizer Kleinstadt auf – nicht für ein Konzert, sondern um ein Café zu eröffnen. Zwischen Sauerteigbrot und selbst geröstetem Kaffee soll er angeblich ein neues Kapitel beginnen. Die Nachbarn reiben sich die Augen.
„Der war doch mal richtig berühmt!“
Genau das ist der Satz, der dieser Tage in der Kleinstadt am häufigsten fällt. Wer ihn früher im Fernsehen gesehen hat, kann kaum glauben, ihn nun hinter einer Theke stehen zu sehen, lässig im Leinenhemd, einen Espresso in der Hand. Manche finden es mutig, andere wehmütig. Und ein paar besonders Neugierige stehen jetzt täglich vor dem noch geschlossenen Lokal und warten auf die Eröffnung.

Rückzug oder cleverer Neustart?
Im Boulevard wird natürlich sofort interpretiert. Die einen wittern den klassischen Rückzug aus dem Rampenlicht – die Karriere vorbei, jetzt eben Kaffee. Die anderen sehen einen klugen Schachzug: Wer einen Namen hat, füllt auch ein Café. Vielleicht ist der Übergang vom Bühnenlicht zum Café-Charme gar nicht so gross, wie es scheint. Auch hier geht es schliesslich um Publikum, um Stimmung – und um den perfekten Auftritt.
- Selbst gerösteter Kaffee und Sauerteigbrot statt Setlist
- Neugierige Fans, die täglich vor dem Lokal warten
- Ein lässiges Leinenhemd statt Bühnenoutfit
- Noch kein offizielles Eröffnungsdatum
Wer einmal eine Halle zum Toben gebracht hat, weiss ganz genau, wie man auch ein kleines Café zum Leben erweckt.
— Ein Nachbar aus der Kleinstadt
Was wir herausgefunden haben
Auf Anfrage gibt sich sein Umfeld bedeckt – ein gutes Zeichen, dass tatsächlich etwas im Busch ist. Sicher ist: Die Renovierungsarbeiten laufen, ein hübsches Holzschild hängt bereits, und der Duft von frisch gemahlenem Kaffee zieht morgens durch die Gasse. Ob daraus ein dauerhaftes Projekt wird oder nur ein charmantes Zwischenspiel, wird sich zeigen.
Eines aber ist jetzt schon klar: Wir kommen zur Eröffnung vorbei – mit Lupe, Notizblock und gutem Appetit. Und natürlich berichten wir, ob der Cappuccino so überzeugt wie früher die Konzerte.
Gratis-Newsletter
Solche Storys direkt ins Postfach?
Melde dich gratis für unseren Newsletter an und verpass keine Story mehr – frech, schnell und jederzeit abbestellbar.